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5 Gründe, warum iRacer stagnieren – und wie unser Coach Jesús den Knoten löst

03. März 2026
Jeder Simracer kennt diese Phase: Am Anfang purzeln die Rundenzeiten fast von alleine. Mit jeder Woche wird man schneller, die iRating-Kurve zeigt steil nach oben und das Selbstvertrauen wächst. Doch dann passiert es – man trifft auf eine unsichtbare Wand. Das sogenannte Plateau. Egal wie viele Runden man dreht, die Zeiten verbessern sich nicht mehr. Frust macht sich breit.

Die gute Nachricht ist: Ein Plateau ist völ­lig nor­mal. Die schlechte Nachricht: Mehr vom Gle­ichen zu tun, hil­ft hier nicht weit­er.

Unser SimUl­ti­mate Head-Coach Jesús Sicil­ia – ehe­ma­liger Final­ist der Fer­rari eSports Dri­vers Acad­e­my und Repräsen­tant von Aston Mar­tin Rac­ing – weiss genau, wo er hin­schauen muss. Aus sein­er Erfahrung im eSports und dem realen Motor­sport analysiert er täglich Teleme­triedat­en und Fahrstile.

Hier sind die 5 Haupt­gründe, die Jesús bei fast jedem Fahrer sieht, der nicht mehr schneller wird – und worauf ein Profi-Coach achtet, um den Durch­bruch zu erzwin­gen.

1. Train­ing ohne Sys­tem und Struk­tur
Der häu­fig­ste Fehler ist das sinnlose Abspulen von Run­den. Viele Fahrer set­zen sich ins Rig und fahren stun­den­lang im Kreis, in der Hoff­nung, durch blosse Wieder­hol­ung schneller zu wer­den. Doch wer ohne Plan fährt, fes­tigt oft nur schlechte Ange­wohn­heit­en.

Der Blick des Coach­es: Jesús achtet nicht darauf, wie viel gefahren wird, son­dern wie. Ein effek­tives Train­ing braucht ein konkretes Ziel für jede Ses­sion. Geht es heute nur um das Trail­brak­ing in Kurve 1? Oder um das Reifen­man­age­ment über 20 Run­den? Ein Coach prüft, ob Teleme­trie genutzt wird, um Schwach­stellen objek­tiv zu erken­nen, und ob Pausen ein­gelegt wer­den, bevor die Konzen­tra­tion nach­lässt. Qual­ität schlägt Quan­tität.

2. «Over­driv­ing»: Wenn der Wille die Physik besiegt
Wenn die Run­den­zeit­en stag­nieren, ver­suchen viele Fahrer, die Zeit zu erzwin­gen. Sie brem­sen später, lenken aggres­siv­er und gehen früher aufs Gas. Das Resul­tat ist das klas­sis­che «Over­driv­ing». Das Auto rutscht, die Reifen über­hitzen und der Kur­ve­naus­gang wird geopfert.

Der Blick des Coach­es: Hier schaut Jesús auf die Unruhe im Fahrzeug. Exzes­sives spätes Brem­sen ver­nichtet oft die Bal­ance für den Scheit­elpunkt. Wildes Kor­rigieren am Lenkrad ist ein Zeichen dafür, dass das Auto gezwun­gen wird, etwas zu tun, was die Physik nicht zulässt. Der Coach bringt dem Fahrer bei, dass echte Geschwindigkeit oft durch Ruhe, Weich­heit und das «Laufen­lassen» des Autos entste­ht, nicht durch Gewalt am Volant.

3. Ver­nach­läs­si­gung der Grund­la­gen für Set­up-Tricks
Auf einem gewis­sen Niveau neigen Sim­rac­er dazu, die Schuld beim Set­up zu suchen. Es wer­den Stun­den in Dämpfer-Ein­stel­lun­gen investiert, während die fahrerischen Grund­la­gen Risse zeigen. Echte Durch­brüche kom­men sel­ten durch einen Klick am Flügel, son­dern durch die Arbeit an den Basics.

Der Blick des Coach­es: Bevor über Set­up-Nuan­cen gesprochen wird, prüft Jesús die Basis: Wird die Streck­en­bre­ite wirk­lich bis auf den let­zten Zen­time­ter genutzt? Ist der Brems­druck kon­stant oder gibt es nervöse Spitzen? Sind die Lenkbe­we­gun­gen flüs­sig? Wer die Grund­la­gen nicht zu 100 Prozent beherrscht, wird auch mit dem per­fek­ten Set­up nicht schneller.

4. Das Ren­nen als rein­er Stresstest
Viele Fahrer stag­nieren, weil sie jedes offizielle Ren­nen als Prü­fung ihrer Pace anse­hen. Die Angst vor iRat­ing-Ver­lust führt zu ein­er verkrampften Fahrweise. Man fährt, um nicht zu ver­lieren, statt zu fahren, um zu ler­nen.

Der Blick des Coach­es: Ein Coach ermutigt dazu, Ren­nen als Exper­i­men­tier­feld zu nutzen. Jesús analysiert nicht nur die End­po­si­tion, son­dern das Ver­hal­ten im Verkehr. Wurde das im Train­ing geübte Reifen­man­age­ment unter Druck umge­set­zt? Ein Fehler ist kein Ver­sagen, son­dern ein Daten­punkt. Wer lernt, im Ren­nen an spez­i­fis­chen Skills (wie Geduld oder defen­siv­er Lin­ien­wahl) zu arbeit­en, wird langfristig kon­stan­ter und schneller als der reine «Hot­lap­per».

5. Der blinde Fleck: Fehlen­des objek­tives Feed­back
Der vielle­icht wichtig­ste Grund für das Plateau ist die Betrieb­s­blind­heit. Als Fahrer ist es extrem schw­er, die eige­nen Fehler zu erken­nen, weil sie sich im Cock­pit «richtig» anfühlen. Man kann nicht kor­rigieren, was man nicht wahrn­immt.

Der Blick des Coach­es: Das ist die Superkraft eines exter­nen Experten. Ein Coach wie Jesús erken­nt Muster sofort, die dem Fahrer seit Monat­en ent­ge­hen – sei es eine falsche Blick­führung oder ein sys­tem­a­tis­ch­er Fehler beim Last­wech­sel. Sobald dieser blinde Fleck beleuchtet wird, löst sich das Plateau oft in Luft auf.


Jesús Sicilia

Willst du die Wand durchbrechen?

Es ist keine Schande, auf einem Plateau festzusteck­en. Aber es ist unnötig, dort zu bleiben.

Jesús Sicil­ia bringt nicht nur die Erfahrung aus den höch­sten eSports-Ligen mit, son­dern auch das Ver­ständ­nis für echte Ren­nphysik. Er weiss, wie man Dat­en liest und Fahrtech­nik ver­mit­telt, die dich wirk­lich schneller macht.

Hör auf zu rat­en und fang an, gezielt zu trainieren. Buche jet­zt dein per­sön­lich­es 1‑zu‑1 Coach­ing

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